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Im Jahre 1851 bekam die Gemeinde Witzhelden eine eigene Bürgermeisterei und konnte somit auch ihren Bürgermeister wählen. Von den 12 Männern, die bis zur Eingemeindung nach Leichlingen im Jahr 1975 das Amt des Bürgermeisters bekleideten, waren 9 demokratisch in ihr Amt gewählt worden, zwei wurden in der Zeit des Nationalsozialismus diktatorisch bestimmt, einer nach Ende des 2.Weltkriegs von der amerikanischen Militärregierung bis zur ersten demokratischen Wahl eingesetzt. |
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Gottlieb Claasen |

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Gottlieb Claasen wurde am 13. November 1801 geboren, er starb im Jahr 1885. Verheiratet war er mit Anna Claasen, geb. Peters (1806 - 1862). Am 28.Februar 1851 wurde Witzhelden der Status einer selbstständigen Bürgermeisterei zuerkannt und an diesem für die Gemeinde denkwürdigen Tag wählten die zwölf neu gewählten Gemeindevertreter den 49 jährigen Tuchfabrikanten und Gutsbesitzer Gottlieb Claasen zum ersten Bürgermeister des Höhendorfes.... mehr |


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Carl Voswinkel |
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Carl Voswinkel wurde am 25.8.1820 geboren und stammte von der Kemmerhöhe, Gemeinde Klüppelberg, Kreis Wipperfürth. Er war Justiz-und Verwaltungssekretär und ledig.
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Emil Budde |
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Emil Budde, geb. 1863 in Burg a.d. Wupper, war Polizeisekretär und Standesbeamter in Gräfrath, bevor er 1898 das Bürgermeisteramt in Witzhelden übernahm. Budde führte eine ziemlich stille 10 jährige Amtszeit. Am 28. Mai 1903 weihte Bürgermeister Budde mit den Bürgermeistern von Solingen und Burscheid und den Landräten die Sengbachtalsperre ein. |
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Gustav Marquardt |
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In der Zeit der Nazi-Diktatur gab es keine freien Wahlen mehr. Mit Beschluss vom 1. Mai 1934 wurden alle gewählten Bürgermeister ausgewechselt. In Witzhelden wird der Leichlinger Georg Lotzges zum Bürgermeister ernannt. Lotzges war zugleich Ortsgruppenleiter der NSDAP, die er im Jahr 1930 in Leichlingen mitbegründet hatte. |
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Georg Lotzges |
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Wilhelm Vette |
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Eugen Göddertz |
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August Weltersbach |
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Hans Hahlbeck |

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Willi Hermanns |
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Nach dem 2.Weltkrieg wird Otto Wiebach (SPD)
von der amerikanischen Militärregierung, vertreten durch Major Dashwood-Caple, als Bürgermeister eingesetzt. Laut Protokoll vom |
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Otto Wiebach |
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Otto Vaupel |
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Gustav Marquardt stammte aus Leichlingen und wurde im Jahr 1907 zum neuen Witzheldener Bürgermeister gewählt. Er war ein Mann der Tat und sah, dass die Verkehrsanbindung Witzheldens an die umliegenden Städte der Kern zur wirtschaftlichen Gesundung der Gemeinde war. Die Modernisierung des Straßennetzes, die er auch gegen Widerstände in der Bevölkerung betrieb, reichte ihm aber nicht aus..... mehr |
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Im Jahr 1930 wurde Otto Vaupel, geb. 1866 in Radevormwald, gest. 1960 in Opladen, zum Witzheldener Bürgermeister gewählt. |
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Quellen: “Witzhelden 1851-1951 Geschichtlicher Rückblick über 100 Jahre Selbständigkeit” von Fritz Banken |
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Die Wahl der ersten Gemeindevertretung nach dem 2.Weltkrieg erfolgte am 15.9.1946. |
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August Weltersbach wurde am 3.4. 1893 in Witzhelden geboren. Er verstarb am 4.5.1963 in seinem Geburtsort. Am 28.1.1919 heiratete er Amalie Gertraude Schönau, geb.29.11.1899 in Duisburg, gestorben 27.5. 1964 in Witzhelden. Der Ehe entstammten zwei Kinder, Rudolf und Mia. August Weltersbach arbeitete als Landwirt und Molkereibesitzer in Eichen. Später betrieb er auch noch ... mehr |


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Willi Hermanns, er gehörte der CDU-Fraktion an, war der letzte Bürgermeister Witzheldens vor der Kommunalen Neugliederung, die ab 1975 zur Aufgabe der Selbstständigkeit der Gemeinde und zum Anschluss an Leichlingen führte. Der Gemeinderat hatte sich die unumgängliche Entscheidung nicht leicht gemacht. Zunächst hatte man versucht, durch die Ausweisung neuer Baugebiete eine Größe zu erreichen, die die Unabhängigkeit sichern sollte. Als das nicht ausreichte, entschied man sich vor allem wegen der besseren schulischen Versorgung gegen Burscheid und für den Anschluss an Leichlingen. |


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Hans Hahlbeck war Mitglied der SPD Fraktion im Witzheldener Gemeinderat und wurde 1963 zum Bürgermeister gewählt. Er war verheiratet und hatte 2 Kinder. Mit seinem Schwiegervater betrieb er eine Schreinerei und ein Beerdigungsinstitut. Als Bürgermeister hat er sich besonders für den Bau des Aulatraktes der Grundschule Flamerscheid eingesetzt. In seiner Amtszeit wurde auch die Schule Kuhle gebaut und der Grundstückskauf zur Erweiterung des Sportzentrums getätigt. |
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Der von der NS-Führung eingesetzte Bürgermeister Wilhelm Vette, geb. 1903 in Köln - Mülheim, gest. 1964 in Leverkusen, war
seit 1926 Parteimitglied der NSDAP. |