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Gustav Marquardt stammte aus Leichlingen und wurde im Jahr 1907 zum neuen Witzheldener Bürgermeister gewählt. Er war ein Mann der Tat und sah, dass die Verkehrsanbindung Witzheldens an die umliegenden Städte der Kern zur wirtschaftlichen Gesundung der Gemeinde war. Die Modernisierung des Straßennetzes, die er auch gegen Widerstände in der Bevölkerung betrieb, reichte ihm aber nicht aus. Marquardt ist Mitbegründer des Busunternehmens Wiedenhoff Zu Beginn seiner Amtszeit, im Jahr 1907 gab es nur eine Postkutsche, die einmal täglich zwischen Hilgen
und Witzhelden verkehrte. Erst 1913 verkehrte zum ersten Mal ein privater Kraftomnibus auf den Strecken nach Hilgen und über Wupperhof auch nach Solingen. Im ersten Weltkrieg führte die Gemeinde Witzhelden
den Betrieb in eigener Regie notdürftig weiter, bis sich 1919 wieder ein privater Unternehmer dafür fand. Doch bereits 10 Monate später wurde das Unternehmen ein Opfer der schlechten Versorgungslage. Immer wenn das Busunternehmen Gebrüder Wiedenhoff wegen Streckenstilllegungen in Schwierigkeiten geriet, war Marquardt zur Stelle und setzte sich für die junge Firma ein. Die Bindung zur Firma war schließlich so eng geworden, dass er nach seinem Ausscheiden aus dem Verwaltungsdienst im Jahr 1930, Geschäftsführer wurde. Ihm gelang es dann auch, neue Konzessionen des Busunternehmens für neue Strecken zu erhalten. Ein seltenes Fotodokument: Der Witzheldener Bürgermeister im Kreise der Kollegen aus den Städten des Landkreises Solingen
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Gustav Marquardt bleibt als Bürgermeister in Erinnerung, weil er es geschafft hat, die Verkehrsanbindung seiner Gemeinde entscheidend zu verbessern. Hundesteuer abgelehnt Die Geschichte des Rüden, der seinem Herzog im Tal der Wupper das Leben gerettet hat, ist bekannt. |