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„Teufelsgeiger“ in der Kirche Von Hans-Günter Borowski, 25.09.08 Der „Alte vom Berge“ wird am 12. November von über 100 Scheinwerfern in ein Lichtbad getaucht. Anlass ist ein Konzert von "Farfarello", die im Rahmen ihrer Deutschlandtour auch in Witzhelden gastieren.
Neumann (Geige, Flöte) und Ulli Brand (Gitarre) treten mit dem Weltklasse-Percussionisten Nippy Noya im Farbenrausch eines Gesamtkunstwerks auf, das der renommierte Lichtdesigner Jörg Rost zaubert. Rost, der Schlösser, Städte und Parks in ein Lichtmeer tauchen kann, rückt mit über 100 Scheinwerfern an, um den Kirchenraum kunstvoll zu beleuchten. „Das gibt Gänsehaut-Atmosphäre“, schwärmt Neumann. Zu welchen Installationen sich Rost vor Ort inspirieren lassen wird, weiß auch er noch nicht. Aber er rechnet damit, dass der Designer die Kirche auch von außen anstrahlen und die Bäume auf dem Marktplatz in seine Lichtorgie einbeziehen wird. Witzhelden steht auf den Konzertplakaten nun in einer Reihe mit Kulturmetropolen wie Köln und Leipzig, Dessau und Rostock. Auf sein Heimspiel freut sich Mani Neumann besonders. Bei einer Pressekonferenz zum Tourneeauftakt schwärmte er gestern im Leichlinger Rathaus vom besonderen Charme des kleinen Gotteshauses, das „etwas ganz Heimeliges“ habe. Hier gehe es nicht darum, einzelne Engelchen oder romanische Bögen anzustrahlen, sondern um die Kreation einer Lichtflut, in der die Musik eine ganz neue Wirkung entfalten könne. Das Repertoire wird dem sakralen Ambiente angepasst: „Den Rock'n'Roll lassen wir zu Hause, ein Schlagzeug gibt es nicht“. „Die Leute werden ein blaues Wunder erleben“, kündigte der Geigenvirtuose an. Dass die 320 Plätze voll werden, gilt als sicher. Das Premierenkonzert am 5. November in Görlitz ist bereits ausverkauft, ohne dass dort ein Plakat klebt. Den Auftritt in Witzhelden versteht Mani Neumann auch als Beitrag zur kulturellen Szene in Leichlingen, die er, der schon zweimal mit Begeisterung beim Bürgerfest gespielt hat, fördern möchte. Dazu zählt auch ein Kneipen-Konzert im „Grammophon“ an der Uferstraße: Am Samstag, 11. Oktober, spielen „Farfarello“ dort ab 20 Uhr - Ende offen. |

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Kölner Stadtanzeiger vom 25.9.08 |
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Vorverkauf 320 Zuschauer Der Vorverkauf für "Farfarello im Licht" am Mittwoch, 12. November, beginnt heute, 25. September. Weil es in der evangelischen Kirche in Witzhelden nur 320 Plätze gibt, wird damit gerechnet, dass das Konzert bald ausverkauft ist. Leichlingen - Karten gibt es zum Preis von 16 Euro (Abendkasse 19) ab sofort an der Rathaus-Information, in der Verwaltungsnebenstelle an der Solinger Straße 12 und im evangelischen Gemeindebüro in Witzhelden, Hauptstraße 2. (hgb) |
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Folkrock-Trio „Farfarello“ Publikum in Wahl-Heimat begeistert Von Sebastian Kehrbaum, 13.11.08
Die evangelische Kirche in Witzhelden war in ein romantisches Rot getaucht, als das Folkrock-Trio „Farfarello“ Mani Neumann (Geige und Flöte), Ulli Brandt (Gitarre) und Nippy Noya (Percussions) herein kamen. (Bild: KStA)Leichlingen - Die evangelische Kirche in Witzhelden war in ein romantisches Rot getaucht, als das Folkrock-Trio „Farfarello“ Mani Neumann (Geige und Flöte), Ulli Brandt (Gitarre) und Nippy Noya (Percussions) herein kamen. Das magisch wirkende Licht untermalte die Musik des Trios treffend. Der renommierte Lichtdesigner Jörg Rost brachte dazu fast 100 Scheinwerfer innen wie außen an und tauchte die kleine Kirche in verschiedene Blau- und Rottöne. Mit: „Ein Leichlinger grüßt Leichlingen“, zeigte Mani Neumann gleich zu Beginn des Konzerts Verbundenheit zu seiner neuen Wahl-Heimat. Würde er nicht seit kurzem in Diepental wohnen, wäre die „Alte vom Berge“ wohl kaum im Tourneeplan aufgetaucht. Die Leichlinger wussten das offensichtlich zu schätzen, denn die nur knapp über 300 Karten waren schnell ausverkauft. Die Kirche war am Mittwochabend so voll, dass selbst die Treppen zur Orgel als Sitzgelegenheit herhalten mussten. „Die Musik entschädigt aber für alles“, meinte auch Zuhörerin Herta Breuhaus, die auf der untersten Stufe noch einen Platz fand. Mit Stücken wie „Journey to Bali“ , der Heimat von Nippy Noya, oder „Der kleine Engel“ begeisterte das Trio um Mani Neumann das Publikum. Der Geigenvirtuose schien zeitweise in Trance oder Ekstase verfallen zu sein und bescherte den Zuhörern mit seinem emotionalen Spiel mehrfach eine Gänsehaut. Alle drei Musiker bewiesen sich als begnadete Solisten: „Das nächste Stück dauert sechs Stunden, 35 Minuten und 19 Sekunden“, drohte Neumann an - ganz so lange wurde es nicht, aber Nippy Noya kostete sein Solo an den Percussions voll aus. Neumann und Brandt verschwanden sogar aus der Kirche um ihn nicht zu stören. Ob das Solo oder die Rückkehr der beiden anderen für mehr Applaus sorgten, bleibt offen. Als Trio sind sie jedenfalls unschlagbar. |
Kölner Stadtanzeiger vom 14.11.08
Kölner Stadtanzeiger vom 25.9.08